Süßes oder Saures

Hallo liebe Blog-Leser!

Wie versprochen gibt's hier noch einige Bilder von Halloween.

Daniel als Clown und ich als Katze.

Und hier noch mal mit farbenfrohem Hintergrund zu Hause bei meiner Freundin Joan.

Wir hatten die Chance durch die Nachbarschaft zu laufen und so life mitzuerleben, wie Süßes oder Saures (Trick or Treat) funktioniert. Natürlich kennt man das aus dem Fernsehen, aber ich bin ja immer dafür selbst die Erfahrung zumachen, wenn die Möglichkeit besteht. Als wir um die Häuser zogen, war es schon dunkel. Wir waren vier Erwachsene und zwei Kinder. Der kleine Junge war erst zwei Jahre alt und hat zum ersten Mal Trick or Treat gemacht (genauso wie Daniel und ich). Am Anfang ist seinVater noch mit zur Tür gegangen und später hat er alleine geklopft oder geklingelt. Für ihn war das ein riesen Spaß, weil er es unglaublich toll fand immer Naschzeug zu bekommen (kann ich gut verstehen).

Die erste Frau hat gleich fünf kleine Snickers gegeben! 

 Daniel und ich haben nur zugeschaut und kein Naschzeug gesammelt. Aber ab und zu gab es folgende Zeichen und da haben wir uns dann auch einmal etwas genommen - immer schön den Blutzucker hochhalten, na! ;-P

"Bitte nur eins nehmen! Happy Halloween!"

Manchmal hat auch ein gruseliger Geselle das Naschzeug dargeboten.

Für einen guten Trick or Treater gilt folgende Faustregel: Wer zu spät kommt, der kriegt kein Naschzeug mehr. Ich würde mal sagen, dass wir noch im Mittelfeld waren.

"Es tut uns leid, aber es gibt keine Süßigkeiten mehr."

Oder die Leute waren selbst grade unterwegs, um ihren Naschzeugvorrat für die nächsten Monate zu sammeln.

"Es tut uns leid, wir sind grade selbst unterwegs Naschzeug sammeln und sind später wieder da!" 

Ich persönlich würde mich nicht trauen so ein Zeichen an meine Tür zu hängen... es kann aber natürlich sein, dass diese Nachbarschaft eine besonders sichere ist. Auf jeden Fall eine wohlhabendere, als unsere. Viel ruhiger, sauberer und auch schönere Häuser.

Auch ein solches Schild gab es: "Alt und krank :( Kein Naschzeug, Entschuldigung."

Und dann habe ich dieses Mal auch ein paar Häuser mit Deko bei Nacht fotografiert. Manche dekorieren 100% herbslich - also nichts Gruseliges - und andere machen es 100% Halloween-mäßig. Die große Masse hat eine Mischung aus beidem.

Die Minions sind äußerst angesagt! Als Kostüm und auch als aufblasbar für den Garten. Dieser hier war zwei Meter hoch. Er hatte einen Piratenhut auf und ein Schwert in der Hand und die beiden Kids waren hin und weg und sind immer wieder hingelaufen, weil sie ihn so toll fanden.

Diese Familie hat ihre Hausnummer in die Kürbisse geschnitzt. Das fand ich auch eine schöne Idee.

Aber bei dieser Familie war es mit nur Deko alleine nicht getan, sondern sie haben ein kleines Life-Grusel-Theaterstück vor ihrem Haus aufgeführt. Das erkennt man nur schlecht, aber es war ein Operiertisch mit einigen Ärzten und dann konnte man zuschauen und wurde erschreckt. Wir sind da aber nicht stehen geblieben, weil wir zwei kleine Kids dabei hatten.

Für mich persönlich war es eine schöne Erfahrung zusammen durch die Nachbarschaft zu spazieren und zu sehen wie freundlich die meisten Menschen waren und gerne etwas zu Naschen verschenkt haben. Wann hat man sonst schon mal die Chance von Haus zu Haus zu laufen und dort von Fremden freundlich begrüßt und beschenkt zu werden? Nie!

Aber Gott war auch gut zu mir und hat mich vor Schockmomenten und gruseligen Kostümen bewahrt. Sowas ist für mich nämlich ziemlich schlimm, weil mir die Bilder nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ich bin mir sicher, wenn wir nach Manhattan zur Parade gegangen wären, dann hätten wir viel Schauerliches sehen müssen und ich bin froh, dass mir das erspart geblieben ist.

Auch habe ich nicht die Schattenseiten erlebt, wo Jugendliche anstelle von Naschzeugsammeln, Rasierschaum, Eier und Toilettenpapier kaufen und in der Nacht von Halloween Autos und Häuser damit verschandeln. Ich habe von einigen gehört, dass sie das in ihrer Jugend gemacht haben und Halloween sozusagen der Tag war, an dem man richtig böse sein konnte. Deswegen gab/gibt es in den Supermärkten auch Beschränkungen für diese Artikel an Halloween.

Für mich war es ein schöner Nachmittag und Abend - aber nicht weil Halloween war, sondern weil ich Zeit mit Freunden verbringen konnte. So etwas mag ich immer. :-)

Ich schicke euch ganz liebe Grüße und wünsche euch einen guten Start in den November!

Eure Kati

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