Sightseeing in Manhattan die Siebte: Rockefeller Center

Hallo liebe Blog-Leser!

Die März-Sightseeing-Tour mit meiner Schwester neigt sich dem Ende zu. An unserem letzten Manhattan-Tag waren wir auf der Aussichtsplattform des Rockefeller Centers und danach im Central Park. In diesem Blogbeitrag werde ich euch die Bilder vom Rockefeller Center zeigen.

Hier seht ihr das Gebäude im Ganzen - von der Seitenansicht. Ich habe es mit der Panoramafunktion meines Handys geknipst, weil es sonst gar nicht aufs Bild gepasst hätte. Entschuldigt den verwackelten Teil.

Erinnert ihr euch daran, dass Daniel und ich im Dezember auch dort waren, um den großen Weihnachtsbaum anzuschauen? Damals waren dort Menschenmassen und jetzt war nur ein bisschen was los und wir konnten bequem rumlaufen und alles anschauen. Das war wesentlich entspannter. :-)

Hier noch mal ein guter Blick auf die Prometheusstatue.

Der untere Plaza des Rockefeller Centers mit Blick auf die Eislaufbahn.

Das Rockefeller Center ist ein zentral gelegener Gebäudekomplex im Stadtteil Manhattan. Er besteht aus insgesamt 19 Hochhäusern und erstreckt sich über drei Straßenblocks. Er wurde im amerikanischen Art-Déco Stil erbaut. Mit einer Höhe von 259 Metern und insgesamt 70 Stockwerken ist das GE Building das höchste Gebäude des Rockefeller Centers und darüber hinaus das 14.-höchste New Yorks. Es wurde 1933 fertig gestellt. Hier befindet sich das Hauptquartier von NBC und MSNBC. Nach der Adresse des Gebäudes ist die NBC-Sitcom 30 Rock benannt.

Das Rockefeller Center war ein völlig neuer Schritt in der Geschichte moderner urbaner Architektur. Hier hat ein reicher Geschäftsmann (John D. Rockefeller) ein komplexes städtebauliches Konzept realisiert. Neu war, dass nicht nur ein Wolkenkratzer errichtet wurde, sondern eine Gebäudegruppe als architektonische Einheit im Zentrum einer Metropole.

Die hohen Gebäude des Rockefeller Center sind nicht quadratisch gestaltet, sondern rechteckig wie Scheiben in die Länge gezogen, um das Sonnenlicht maximal auszunutzen und möglichst vielen Zimmern möglichst lange Sonneneinstrahlung zu gewähren. Kein Punkt im Inneren durfte mehr als neun Meter von einem Fenster entfernt sein. Die Verkleidung des gesamten Rockefeller Center besteht aus weißem Kalkstein, der aus einem Steinbruch im Bundesstaat Indiana stammt. Er enthält zahlreiche Fossilien von Tieren, die vor 300 Millionen Jahren das Meer bevölkerten.

Das GE Building hat unterschiedliche Eingänge. Einer davon hat diese Skulptur von Atlas vor dem Eintrittsportal.

Atlas (griechisch Ἄτλας, Träger) ist in der griechischen Mythologie ein Titan, der das Himmelsgewölbe am westlichsten Punkt der damals bekannten Welt stützte. Die Skulptur wurde von Lee Lawrie mit Hilfe von Rene Paul Chambellan geschaffen und 1937 aufgestellt.

(Quelle: Wikipedia)

Direkt auf der anderen Straßenseite befindet sich die St. Patricks Kathedrale.

Die St. Patrick’s Cathedral ist eine im neugotischen Stil erbaute Kathedrale und bietet 3000 Leuten Platz. Die Kathedrale ist der Amtssitz des Bischofs des Erzbistums New York. (Quelle: Wikipedia)

Der Bau begann 1858 und St. Patrick öffnete seine Pforten 1879. (Quelle: Webseite von St. Patrick's Cathedral)

Das Bild ist durch die Panoramafunktion etwas verzogen, aber ihr sollt ja auch nur einen groben Eindruck bekommen von der Kirche.

Gut, aber wieder zurück zum Rockefeller Center. Lisa und ich haben uns Karten fürs "Top of the Rock", also die Spitze des Rockefeller Centers gekauft. Da muss man ca. 30 Dollar pro Person rechnen - einfach nur damit man mit dem Aufzug rauffahren kann und sich den Ausblick über die Stadt hat.

Dieses Bild hinter mir kennt ihr bestimmt von Postkarten. Das ist entstanden als in den 1930er Jahren das GE Gebäude gebaut wurde. Die Arbeiter sitzen auf einem der Stahlträger hoch über der Stadt und machen Pause.

Nachdem man seine Eintrittskarte gekauft hat, bekommt man von der Dame am Schalter gesagt wann der nächste Aufzug nach oben fährt - bei uns war das pro Stunde einmal der Fall und bis dahin sollten wir wieder da sein. Das Gute ist, dass im Kellergeschoss des ganzen Gebäudekomplexes zahlreiche Läden sind (sogar ein Ben & Jerry's Eiscremeladen... für die von euch, die dieses Eis auch lieben ;-) und man kann bummeln gehen.

Als dann der Aufzug kam, ging es erst mal nur ein paar Stockwerke höher zur Sicherheitskontrolle. Das lief dann so ähnlich wie am Flughafen ab und man musste seine Taschen durchleuchten lassen und durch einen Metalldetektor laufen.

Dann lief man weiter und es wurden einige Fotos von uns gemacht. Die kann man am Schluss kaufen, wenn man will. Bei meinem Ticket war eins der Fotos inklusive, das ich mir per Email zuschicken lassen konnte. Lisa und ich haben uns für dieses Bild entschieden. ;-)

Und dann ging es in einen schnellen Aufzug, der bis in den 69. Stock. Da sind riesige Fenster, die schon einen fantastischen Ausblick bieten. Man kann aber auch raus gehen und große Glasscheiben schützen die Besucher vor einem Absturz und ermöglichen dennoch gute Fotos machen zu können. Aber man kann auch noch per Rolltreppe ein Stockwerk höher - auf die Spitze des Wolkenkratzers in den 70. Stock und dann gibt's nur eine hüfthohe Brüstung und man kann noch bessere Fotos machen. Wir sind da gleich direkt nach oben, denn auf reflektierenden Glasscheiben beim Knipsen hatte ich keine Lust. Da oben waren wir am längsten und es war der Hit! Ganz wunderbar die Aussicht. Ich habe mich da frei wie ein Vogel gefühlt und der Ausblick war so schön.

Gen Norden sieht man den Central Park. Ich hatte mir so ein Paket gekauft, dass ich neben dem Eintritt und dem Digitalfoto auch noch eine Klappkarte hatte, wo draufstand welcher Wolkenkratzer welcher ist. Das fand ich unglaublich spannend und habe alle die da drauf standen gesucht.

Der Central Park war bis dahin noch ganz kahl...leider. :-( Aber ich fand es dennoch fantastisch diesen Ausblick zu haben!

Die Brücke links ist die George-Washington-Brücke.

Panoramablick

Und so sieht das Ganze dann im Mai aus. Das Bild hat meine Freundin Felicia geknipst und ich darf es euch zeigen. Sie und ihr Mann waren nämlich im Mai auf dem Top of the Rock. Wunderschön oder?

Jetzt kommen Bilder, die  nach Süden zeigen. Also zur Spitze Manhattans Richtung Finanzdistrikt.

Der Blick vom 70. Stock nach unten.

Und da erstrahlt es, das Empire State Building und rechts im Hintergrund sieht man auch den Freedom Tower.

Mal wieder ein Selfie von den beiden Schwestern. ;-)

Na, wer von euch hat die Freiheitsstatue entdeckt?

Lisa hat mit ihrer guten Kamera hingezoomt.

Dieses Bild habe ich vom 69. Stockwerk aus gemacht. Genau in den Spalt zwischen zwei der großen Glasscheiben. Das Chrysler Gebäude ist leider vom MetLife Gebäude verdeckt. :-( Das war schade, aber immerhin konnte ich es ein bisschen sehen.

Ich fand, dass diese 30 Dollar echt gut investiertes Geld waren, weil ich unbedingt mal so einen Ausblick haben wollte!

Als Info für euch selbst, wenn ihr nach New York kommt gilt diese grobe Faustregel:

  • Bei Sonnenschein und blauem Himmel geht hoch auf einen Wolkenkratzer, in den Central Park oder zur Freiheitsstatue und Ellis Island.
  • Wenn es grau, bewölkt und regnerisch ist geht ins Museum oder macht einen Shoppingtag. 

Ihr müsst also keine detailgenaue Tagesplanung machen bevor ihr überhaupt in New York gelandet seid. Macht euch vorher eine Wunschliste mit allem das ihr unbedingt sehen wollt und dann wenn ihr vor Ort seid, schaut euch den Wetterbericht an und entscheidet dann wo es an dem Tag selbst hingeht.

Was ich persönlich empfehlen kann, wenn ihr ein ausreichendes Urlaubsbudget habt, ist der New York City Pass.

Da könnt ihr folgende sechs Attraktionen für 114 statt 195 Dollar sehen. Für die New Yorker Preise ist das ein super Angebot. Haha, ich höre mich schon an als würde ich für die arbeiten... nein, das tue ich nicht, aber ich fand das Angebot toll und empfehle es deshalb weiter.

  1. Empire State Building
  2. Experience
  3. American Museum
  4. of Natural History
  5. Metropolitan
  6. Museum of Art
  7. „Top of the Rock“ oder
  8. Guggenheim Museum
  9. Freiheitsstatue und Ellis Island oder
  10. Bootsrundfahrten mit der Circle Line
  11. 9/11 Memorial & Museum oder
  12. Intrepid Sea, Air & Space Museum

Wer nicht so viel Geld hat, der kann auch ein bisschen tricksen:

  • Ihr könnt z.B. mit der Staten Island Fähre von der Südspitze Manhattans nach Staten Island fahren - das kostet nichts. Und dann schippert ihr auch an der Freiheitsstatue und Ellis Island vorbei. Aber halt echt von weiter weg. Da sieht man nicht wirklich Details, aber besser so, als das gar nicht zu sehen.
  • Das Natural History Museum hat jeden Tag eine Stunde vor Schluss freien Eintritt. Nachteil: Es sind nicht mehr alle Ausstellungen offen, aber die großen Sachen, wie z.B. die Saurier könnt ihr noch sehen.
  • Das 9/11 Museum hat am Dienstag ab 17 Uhr freien Eintritt. Natürlich gilt hier: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
  • Anstelle in ein Hotel zu gehen, könnt ihr Airbnb machen. Da sind Privatunterkünfte, quasi wie eine Ferienwohnung, weil die Leute selbst grade nicht da sind oder sie sind da, aber haben noch ein extra Zimmer. Klick

Ich glaube ich sollte mich doch mal als Reiseführerin und Touriattraktionenverkäuferin aufstellen lassen... haha. Mir macht ja sowas eh Spaß... na mal schauen. Nicht, dass mir langweilig wäre, aber bei mir kriegt ihr noch den schwäbischen Anteil von meiner väterlichen Seite mit indem ich euch meine Spartipps sage. ;-)

Im nächsten Blogbeitrag kommen noch mal ein paar Sachen vom Central Park, die ich euch noch nicht zeigen konnte. Seid gespannt. ;-)

LG, eure Kati

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