Mein Geburtstag in New York City

Liebe Blog-Leser!

Dieses Jahr hatte ich an einem Montag Geburtstag (22.6), habe aber schon am Sonntag davor gefeiert, weil Daniel da frei hatte. Wo wir jetzt schon hier in New York City leben, wollte ich auch etwas Besonderes machen, etwas worauf ich schon total lange Lust hatte. Und warum dann nicht an meinem 33. Geburtstag?!

Ich wollte auf einer Dachterrasse auf einen Wolkenkratzer Brunchen gehen und den Ausblick über die Stadt genießen und natürlich auch leckeres Essen! ;-)

So ging es zum 230 Fifth - einer Outdoor Rooftop Bar in Manhattan. Gleich neben dem Flatiron Building.

Da ganz oben auf dem Dach saßen wir. Im "nur" 21. Stock. Im Vergleich zu den 70 Stockwerken vom Top of the Rock des Rockefeller Centers ist das natürlich "süß", aber auch 20 Stockwerke sind schon ziemlich hoch!

Links seht ihr das Flatiron Building.

Und so sieht die Dachterrasse dann aus:

Es gibt viele Tische und Stühle mit ausreichend Sonnenschirmen.

Man hat Blick direkt auf das Empire State Building. Nicht schlecht, oder? Jetzt versteht ihr bestimmt auch warum ich ausgerechnet dort brunchen wollte. ;-)

Eigentlich war erst für den späteren Nachmittag Sonnenschein angesagt und für den Morgen nur Regen und Gewitter. Aber als wir um 11 Uhr dort waren kam die Sonne wieder raus und die Wolken hatten sich größtenteils verzogen. Das war so ein riesen Gottesgeschenk für mich! Ich hatte die Tage vorher schon überlegt, ob ich alles absagen soll wegen der schlechten Wettervorhersage. Aber Gott hat meine ganzen Gebete erhört und mir so ein riesen Geschenk gemacht - Sonnenschein, blauer Himmel - ja da hüpfen meine Endorphine!

Hier seht ihr meinen lieben Daniel! Er hat für mich beim 230 Fifth angerufen und alle meine Wünsche realisiert. Ich wollte, dass wir auf der Terrasse sitzen können mit Blick auf Empire State Building und auch, dass es Schatten gibt, weil ich so sonnenempfindlich bin. Mein Mann ist wohl das größte Gottesgeschenk aller Zeiten! Fast 29 Jahre war ich Single und immer so traurig und wusste nie, ob ich jemanden treffe, der mich so annehmen kann, wie ich bin und seit vier Jahren habe ich diesen wunderbaren Mann in meinem Leben! 1000 Dank du guter Gott! Und lieber Schatz, vielen Dank, dass du dich immer so gut um mich kümmerst! Ich liebe dich so sehr!

Hier seht ihr meine Geburtstagsrunde:

Meine Freunde Steffi und Daniel (ja, noch ein Daniel) aus Bamberg. Die beiden sind seit letzten Samstag (20.6) zu Besuch hier. Und meine Freunde Felicia und Johannes, die seit Januar 2015 ebenfalls in New York leben und die ich dadurch kennengelernt habe, dass Felicia den Achterbahn-Blog im Internet entdeckt hat und mich angeschrieben hat und wir seitdem Freundinnen sind. Auch so ein riesiger Grund um Gott zu danken! Eine deutsche Freundin vor Ort zu haben ist etwas sehr besonderes.

Das Brunchbuffet war wirklich gut. Auf meinem ersten Teller seht ihr ein Stückchen Waffel und French Toast (so ähnlich wie arme Ritter), Rührei, Speck, eine Bratkartoffel, Fried Chicken und Melone. Haha... ja da habe ich keine Punkte gezählt. ;-)

Bevor wir gegangen sind haben wir noch ein paar Bilder mit dem Empire State Building im Hintergrund gemacht.

Daniel, Steffi, ich und Daniel.

Felicia und ich (Johannes musste leider schon vorher weg). Rechts seht ihr auch das Chrysler Building.

Und ein bisschen Spaß muss auch noch sein:

Nach dem Brunchen ging es zu Viert weiter und wenn man eh schon grade neben dem Flatiron Building ist, dann muss einfach Zeit für einen Selfie sein. ;-)

Vom Flatiron District fuhren wir mit der U-Bahn in den Finanzdisrikt und schauten uns St. Paul's Chapel an. Am Tag vorher hatten wir Daniel und Steffi bereits die Wall Street und Ground Zero mit dem Freedom Tower gezeigt. Die St. Paul's Chapel wurde nach den Ereignissen am 11. September zur Hilfszentrale und Ort des Gebets und der Hoffnung. Vielleicht komme ich bald mal dazu euch mehr darüber zu erzählen. Jetzt erst mal nur zwei Bilder von außen.

Dahinter ragt der Freedom Tower auf.

Was wäre eine Geburtstagfeier ohne Kuchen? Ja, der Kuchen musste her und nicht irgendein oller, sondern auch etwas Leckeres! Dafür war die Financier Patisserie im Financial District die passende Wahl. Da war ich auch schon mit Lisa und habe euch die schönen Kuchenbilder gezeigt. Ich bin ja so ein alter Traditionshase und wenn ich etwas gut finde, dann gehe ich gerne auch wieder hin. Außerdem hilft mir das in all dem Neuen und ständig Wandelnden eine Art Ruhepol zu finden. In einer Stadt, die immer im Bewegung ist und alles andere als Gelassenheit ausstrahlt, geben mir bekannte Orte diese Gelassenheit.

Den kleinen Kuchen haben wir uns geteilt. Es war eine Mousse au Chocolate Torte. Danach ging es weiter mit Sightseeing und wir machten uns auf dem Weg zur Bullenstatue. Grade als wir dort ankamen startete ein extremer Platzregen - so einer wo man innerhalb von 5 Sekunden klatschnass ist und das trotz Schirm. Wir standen aber gleich an einem Hauseingang und konnten uns diese fünf Minuten unterstellen. Denn nach 5 Minuten war das Ganze auch schon vorbei und wir konnten mit geklärter Luft und erneutem Sonnenschein weitermachen. Gott ist schon so ein Juwel! Wetter perfekt angepasst an unsere Interessen! Das ist doch mal ein Moment um "Halleluja - AMEN!" zu rufen!

Nach dem Bullen ging's runter zum Battery Park - Freiheitsstatue vom Ufer aus gucken und einfach für eine Weile auf einer Parkbank sitzen und die Sonne genießen und sehen wie die Wolken sich verziehen und wieder blauer Himmel rauskommt.

Sogar einen Regenbogen gab es für mich! :-)

In diesem Moment bekam ich grade Geburtstagsglückwünsche von meiner Schwester Elisabeth und ihrem Mann Alfred. Da war es in Deutschland schon der neue Tag (also der 22.). Ich habe ihnen dann einen Fotogruß (= dieses Foto) rübergeschickt (ein Hoch auf Smartphones!).

Ja und so schön und sonnig war es dann nach dem Platzregen und ich fand es unglaublich schön von diesen ganzen Kräutern umgeben zu sein und in der Sonne zu sitzen und an einem Minzblatt zu riechen.

Auf dem Weg zur Brooklyn Bridge kamen wir an einer Feuerwache vorbei und wir haben dieser Wache für Daniel (den Mann von Steffi) einen Besuch abgestattet. Er arbeitet nämlich bei der freiwilligen Feuerwehr und hat schon lange davon geträumt eine New Yorker Feuerwehr von innen zu sehen. Die Feuerwehrmänner haben uns die unterschiedlichen Autos gezeigt und auch eine Art kleines Museum. Daniel durfte sogar ihre Feuerwehrstange runterrutschen! Ich habe mich so für ihn gefreut! Er war unheimlich aus dem Häuschen. Ja, Gott ist kein knauseriger Gott - er hat Liebesbeweise für uns alle parat und spart nicht mit Überraschungen! Ein weiterer Grund für ein riesen Danke an ihn!

Den Tag beendeten wir mit der Brooklyn Bridge. Es war das erste Mal für Daniel - bis jetzt hatte er noch gar keine Gelegenheit gehabt mal darauf zu laufen.

Blick von der Brooklyn Bridge auf den Financial District. Der hell erleuchtete Freedom Tower sticht besonders ins Auge.

Ein Bild zu viert, das von einem Pärchen aus Nürnberg fotografiert wurde (die Welt ist ja so klein! ;-).

Montag, 22. Juni (mein echter Geburtstag)

Am Montag habe ich den Tag für mich alleine gehabt und konnte Briefe, Emails und SMS lesen und zwischendurch mit mit Familie und Freunden telefonieren. Als Daniel von der Arbeit nach Hause kam, sind er und ich in ein spanischen Restaurant in unserer Nachbarschaft gegangen. Ich fand es dort total schön, weil es wie ein Date war und wir so etwas gefühlt schon lange nicht mehr zu zweit hatten. Der Alltag nimmt uns einfach zu stark ein. Unser Kellner kam aus Argentinien und es war total schön mit ihm Castellano (argentinisches Spanisch) zu reden. Die anderen zwei Kellner kamen aus Galicien (Nordspanien), wo die Sprache dem Portugiesischen sehr nahe kommt und so hatten sowohl Daniel, als auch ich eine tolle Zeit (das Essen war natürlich auch sehr lecker ;-).

Das Punktezählen haben wir an diesem Abend weggelassen und sogar Nachtisch gegessen. Auf dem Bild seht ihr, wie der argentinische Kellner die Crêpes Suzette in spanischer Variation zubereitet.

Ich habe einen speziell dekorierten Teller bekommen. Der leuchtet so, weil eine kleine Kerze in meiner Eiskugel gesteckt hat. Und die drei Kellner (und später auch der Rest der Restaurantbesucher) haben mir "Happy Birthday" gesungen.

Es war wirklich ein ganz besonders schöner Abend und hat uns als Ehepaar sehr gut getan und uns wieder mit mehr Liebe aufgetankt (dass man sie auch fühlt und nicht nur im Kopf weiß, dass man sich liebt meine ich).

Ich danke euch von Herzen für eure Geburtstagsgrüße an mich! Danke für Briefe (auf manche warte ich noch), Emails, Whatsapp-Hangout-Facebook-Nachrichten, SMS und Anrufe! Für mich ist es wichtig, dass ich mich an meinem Geburtstag geliebt fühle (ansonsten natürlich auch, aber am Geburtstag ist es ganz besonders wichtig) und das konnte ich dieses Jahr so erleben.

Das größte Dankeschön gilt Gott, weil er uns so gut durch diese Tage geleitet hat und durch seinen Segen so viel Freude geschenkt hat.

Von Herzen,

eure Kati

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