Wohnungstour

Hallo liebe Blogleser!

Seit 4 1/2 Monaten leben wir in unserer ersten gemeinsamen Wohnung (Die Wohnung in Elstal zählt nicht, weil das nur die studentische Übergangs-Zwischenlösung war. Sie hat ihren Zweck erfüllt, aber war nicht wirklich "unsere").

Heute möchte ich euch zeigen was sich einrichtungstechnisch in den letzten Monaten getan hat. Perfekt ist es noch nicht... ich habe da noch ein paar Projekte in Sachen "Kunstwerke für die Wände" geplant, aber so etwas braucht Zeit und Muße.

Witzigerweise ist die Wohnung zwar wesentlich wohnlicher, aber draußen sieht es leider nicht so einladend aus. Überall liegt noch Schnee rum, aber glücklicherweise scheint die Sonne und das ist Grund zur Freude! :-)

Wohn- und Esszimmer und Wohnungseingang: 

Vorne rechts im Raum seht ihr unsere Wohnungstür. Die andere Tür, wo Licht hereinstrahlt führt zu meinem Arbeitszimmer. 

Dieser geließte Flur (falls man das überhaupt so nennen kann), nimmt zwar ein ganzes Stück vom Raum weg, aber jetzt mit den nassen und matschigen Winterschuhen ist er echt ein Segen. In dem geflochtenen Korb unten links im Regal sind dann auch gleich die Hausschuhe für die Gäste. Alles durchdacht bei uns. ;-)

Die vier Fotos sind Bilder von Daniels und meiner Hochzeit im Oktober 2012.

Die zwei kleinen Bilder könnt ihr euch in größer anschauen, wenn ihr hier klickt. Und ja, unsre Wand ist wirklich rosa! ;-) Ich wollte, dass die Wohnecke wohnlicher und wärmer wirkt und da musste umbedingt das harte Weiß überstrichen werden!

Hier gleich nebenan die Essecke. Leider nicht mit so einem großen und schönen Fenster wie in Elstal. Das ist schon ein riesen Manko (klagen auf hohem Niveau -ich weiß)! An der großen weißen Wand tüftel ich grade noch. Irgendetwas wird da noch hinkommen. Ideen habe ich, aber dafür müssen wir erst mal ein bisschen sparen, denn das Leben in NYC ist taff (aber das wisst ihr ja schon).

Küche:

Die Schränke rechts vorne sind Billy Regale, für die ich Türen gekauft habe. Diese zwei Schränke dienen uns als Speisekammer und Obstablage (wir essen tatsächlich jede Woche so viel Obst, denn all dieses Obst hat Null Punkte bei Weight Watchers). Den Tisch habe ich selbst zusammengebaut und lackiert - genauso der Hocker ist lackiert und die Regalbretter. Zum besseren Abwischen und auch um das Holz zu schützen. Die Mülltonne ist für unser Altpapier.

Noch mehr Obst und bestimmt erkennt der eine oder andere welche Schüssel sie uns zur Hochzeit geschenkt haben. ;-)

Es ist so wunderschön seit 10 Jahren endlich wieder in einer Wohnung mit Geschirrspüler zu leben! Was für ein riesen Luxus! Wir schmeißen den Geschirrspüler nur alle drei Tage an, aber wir haben auch echt viele Tassen und Teller und nach drei Tagen ist er gut voll. Nur Tupperschüsseln waschen wir mit der Hand, denn die nehmen sonst zu viel Platz weg (haha, ich erzähle das, ob euch das interessiert oder nicht).

Ein Hoch auf die Ikea Handtuchhalter!

Und ein weiteres Hoch auf dieses kleine Stangen-Hängesystem! Ich bin immer froh, wenn nicht lauter Flaschen am Waschbecken rumstehen und drohen reinzuplumpsen. So ist alles schön ordentlich aufgeräumt. :-) (sozusagen: ab ins Körbchen)

Falls ihr euch fragt, was das alles ist:

Links Handseife, Mitte Spüli, rechts ein Spray zum reinigen der Granitoberfläche (habe ich selbst zusammengemixt - es reinigt und desinfiziert).

Das ist die Ecke rechts vom Kühlschrank und links vom Herd. Der schwarze Kasten links ist der Transformator, der die Spannung von 100 auf 230 Volt verändert, so dass wir unseren Wasserkocher und die Senseo nutzen können. Wer gute Augen hat, der sieht sogar die Bamberg Dose rechts neben der Senseo. (für die koffeinfreien Kaffeepads)

Ja, wir mögen Ikea! Unsre Wohnung sieht aus, als wäre sie dem Ikeakatalog entsprungen. ;-) Aber Ikea ist hier in den USA eine der günstigeren Lösungen in Sachen Wohnungseinrichtung und man weiß auch was man für sein Geld erhält. Realistischere Erwartungen = keine Enttäuschung = entspannteres Leben.

Schlafzimmer:

Schade, dass das Fenster nicht zentriert liegt, aber auch nicht das Ender der Welt.

Das Bild habe ich bei CVS (vergleichbar mit dm oder Rossmann) als Leinwand entwickeln lassen (da gab es ein Angebot, wo man 50% Preisnachlass bekam - so etwas muss man nutzen!). Das sind Daniel und ich während unserer Hochzeitsreise an einem Strand in Punta Cana (DomRep).

Badezimmer:

Arbeitszimmer:

Im linken Regal stehen meine ganzen Bastelwerkzeuge. Der Rest ist gefüllt mit unseren Büchern und "dies und das". Im Vergleich zu Deutschland haben wir echt wenig Bücher, aber für New Yorker Verhältnisse haben wir echt viele Sachen und eine wirklich große Wohnung (dabei sind die Zimmer grade mal um die 12 Quadratmeter groß (außer das Wohn- und Esszimmer - das ist größer).

Gästezimmer:

Das "Bett", dass wir in den ersten vier Wochen hatte bis der Container ankam, ist jetzt unser Gästebett. Das ist jetzt extra für meine Schwester aufgebaut, die bald zu Besuch kommt. Normalerweise stehen an der Stelle Klapptische, die ich von unserem Vermieter ausgeliehen habe. Dann habe ich genug Arbeitsplatz, wenn ich Bastelworkshops halte.

Hier erledigt Daniel seine Büroarbeit (ich habe aber extra alles schön aufgeräumt bzw. weggeräumt ;-).

Dieser hohe Schrank stand schon in dem Zimmer als wir eingezogen sind. In den USA muss ein Zimmer einen Schrank haben, dass es als "bedroom" zählt. Und je mehr Schlafzimmer eine Wohnung hat, desto mehr Miete darf verlangt werden.

Der Schrank ist Daniels Schrank. Da hat er seinen ganzen Anzüge und Hemden drin, denn die würden nicht in den Schrank im Schlafzimmer passen. Die zwei Kommoden sind mit Bettwäsche, Handtüchern, Badezimmerteppichen und Tischdecken- und -sets gefüllt. Dafür hätten wir woanders gar keinen Platz. Falls ihr euch fragt was die schwarzen Schnüre an der rechten Tür des Kleiderschranks sind....

... Das ist ein Krawattenhaltesystem, das ich mir ausgedacht habe. Sieht zwar von außen nicht so stylisch aus, aber ist wirklich praktisch und so hat Daniel all seine Krawatten im Blick.

Ich bin wirklich sehr dankbar für unsere Wohnung und dass sie in so gutem Zustand ist. Jedes Mal, wenn ich bei Leuten zu Besuch bin und deren Wohnungen sehe, dann sehe ich fast immer Wasser- und Schimmelflecken oder einfach ganz starke Abnutzung der Böden, Türen, Wände etc. Manches hat sicherlich mit Grundreinigung zu tun, aber mit den Wasserschäden und dem Schimmel sind den Leuten hier auch oft die Hände gebunden, wenn der Vermieter sagt er würde etwas tun, dann aber nichts unternimmt. Natürlich zahlen wir auch mehr Miete für die Wohnung, als für eine die runtergekommener ist in der Nachbarschaft, aber ich bin froh, dass wir fast so gut wohnen wie in Deutschland. Vor allem, dass das Haus für amerikanische Verhältnisse sehr gut isoliert ist und es nirgends reinzieht ist ein Bonus und eine Besonderheit.

Ich habe gehört, dass es in New York normal ist, dass man über die Hälfte des Nettoeinkommens für Miete bezahlt. Dann sind wir wohl normaler, als ich befürchtet hatte. :-)

Das Fazit: Gott ist gut zu uns und ich bin unglaublich dankbar für seine Güte und Großzügigkeit! Wir leben finanziell knapp bemessen, aber wir haben alls was wir brauchen.

Habt einen schönen Tag!

Alles Liebe,

eure Kati

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