Thanksgiving in Chicago und Wheaton

Liebe Blog-Leser!

Am Mittwoch, den 26.11 flogen Daniel und ich am späten Nachmittag vom JFK-Flughafen nach Chicago. Auf dem Weg zum Flughafen goss es wie aus Kübeln, aber im Flughafengebäude war es schön warm und trocken und es empfing uns Unmengen von Weihnachtsdeko. Wie z.B. dieser Weihnachtsbaum, wo ich mich frage: "Ist da überhaupt noch ein Baum unter den Kugeln drunter?" ;-)

Der Flug nach Chicago dauerte drei Stunden und es ist eine Stunde Zeitunterschied zu New York City - zu euch also sieben Stunden. Auch im O'Hare Flughafen empfing uns schöne Weihnachtsdekoration und ich war längst nicht die einzige die kurz stehen blieb und ein Foto knipste. ;-)

Nathan holte uns mit drei der Mädchen vom Flughafen ab. Andrea blieb mit der kleinen Elly zu Hause, weil wir sonst nicht alle ins Auto gepasst hätten (auch Minivans haben ihre Grenzen - man fasst es kaum).

Auch wenn nicht alle in die Kamera schauen, seht ihr hier ein Bild von der ganzen Familie Carter mit uns.

Von links nach rechts: Lucy (8), Katy (3), Andrea mit Elly (1) auf dem Schoß, Mary (6) und Nathan. Daniel und ich sehen aus als wären wir mit Photoshop hineinmontiert worden... wir saßen, aber wirklich da vorm Sofa!

Am Donnerstag (27.11) war dann Thanksgiving und wir machten uns vormittags auf den Weg nach Wheaton (ca. 45 Min mit dem Auto). Wheaton ist ein Vorort von Chicago und dort leben Andreas Eltern. Nathan, die vier Mädchen und Daniel fuhren mit dem Auto und Andrea und ich fuhren Zug. Es war total schön Zeit ganz alleine mit ihr zu verbringen. Und auch im Zug habe ich wieder witzige amerikanische Sachen gesehen.

Auf dem Bild seht ihr Andrea und am Sitz vor ihr sind unsere Zugkarten.

Die klemmt man direkt vor sich an den Sitz, so dass der Schaffner sie sofort sehen und lochen kann. Was ich noch witziger finde, ist dass er noch nicht mal nach oben in den Zug muss, sondern die Leute, die oben sitzen ihre Karten auf der Höhe der Ablagefläche festklipsen können. Und so bezahlt man dann auch, falls man an einer Station einsteigt, die keinen Fahrkartenautomaten hatte. Da wird dann Geld hoch und runter gereicht. Lustig die Amerikaner! :-)

Leider habe ich gar kein Foto vom Haus von Andreas Eltern. :-( Aber als wir ankamen hatte es geschneit und es lag ca. 1 cm Schnee. Es schneite auch noch bis in die Nacht hinein weiter, so dass noch ein paar cm mehr lagen.

Als Andrea und ich ankamen, war Daniel schon in seinem Element und hatte sich schon mit Andreas Eltern angefreundet (ich kannte sie ja schon von meiner Zeit in Chicago von 2009/10). Leider habe ich auch kein Foto von Andreas Mutter Pam.

DER Truthahn

Andreas Vater Bruce und Katy (3) mit dem Truthahn.

Bruce tranchiert den großen Vogel.

Alle sind gespannt auf das leckere Essen.

Ich habe euch ein Bild von meinem Teller geknipst. 

Alle Sachen sind selbst von Pam gemacht und nichts ist aus dem Glas oder aus der Dose. Kartoffelbrei mit Soße, Karotten-, Kürbis-, Süßkartoffelgemüse, Brokoli, Truthahn (der ist unter den anderne Sachen versteckt), Truthahnfüllung (Semmelmehl, Preiselbeeren, Zwiebeln, Sellerie, Gewürze - alles das hat im Truthahn mitgekocht während er im Ofen war), Preiselbeer-Ananas-Orangensoße, selbstgebackene Brötchen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade und Salat. 

Der Hammer, oder?!! Ich weiß nicht wie viele Stunden Pam dafür in der Küche gestanden hat, um das alles zu kochen für sechs Erwachsene und vier Kinder. (Liebe Pam, alles war so wunderbar und lecker! Danke für die Liebe und Arbeit, die du in alles gesteckt hast! Wir haben das gespürt und geschmeckt.)

Nach diesem ganzen Essen, gab es einige Zeit später auch noch Nachtisch! Nicht, dass man vom Fleisch fällt, oder so. ;-)

Andrea hat Kürbiskuchen (Pumpkin Pie) und...

... Pekanusskuchen (Pecan Pie) gemacht. 

Und Pam hatte noch einen Apfelkuchen gebacken.

Ich habe von allem nur ein WÖNZÜGES Stück gegessen und es war unglaublich lecker! Mein Highlight war der Pekanusskuchen - soooo lecker! Und dann noch ein WÖNZÜGES bisschen Sahne... hach Essen ist schon etwas Feines! :-)

Vielleicht kommt euch jetzt die Frage, ob sich dieses ganze Essen mit Weight Watchers vereinbaren lässt. Daniel und mir kam diese Frage natürlich auch in den Sinn. Wir haben uns entschieden, dass wir für die fünf Tage in Chicago in Kauf nehmen, dass wir zunehmen. Es war uns wichtiger, dass wir alles Essen können, ohne uns ständig einen Kopf wegen den Punkten zu machen. Und ja - wir haben zugenommen. Aber das war es wert! :-)

Wir blieben dann von Donnerstagvormittag bis Freitagabend in Wheaton und ich zeige euch mal meinen Lieblingsplatz im Haus: Den Kamin im Wohnzimmer.

Ich habe es mir mit einem netten Roman auf dem Sofa gemütlich gemacht, Daniel hat viel mit den Mädchen gespielt und zwischendrin mit Nathan Football geschaut.

Abends sind Andrea, Mary und ich mit dem Zug zurück nach Chicago gefahren. Dabei ist dieser Selfie entstanden.

Daniel war dann schon länger zurück zu Hause bei Nathan und Andrea und hat angeboten mit dem Abendessenkochen anzufangen. Hier habe ich ihn bei seiner Gemüselasagne fotografiert, als er grade die Tomatensoße rausschüttelt.

Das war unser Thanksgiving und es war wirklich total schön und auch sehr entspannt. Es war zum Heulen schön von einer familiären Atmosphären umgeben zu sein. Wo ich sonst den ganzen Tag alleine bin, war das dringend nötig für mich. Es war auch sehr schön, dass Daniel sehen konnte, wo ich in meiner Zeit in Chicago gelebt habe. Er kannte Nathan und Andrea auch nur von unseren Skypegesprächen und von der Hochzeit und hatte jetzt die Möglichkeit sie besser kennezulernen und auch die Mädchen zu sehen. Mit den drei größeren Mädels musste/durfte er immer Lego spielen und musste der Detektiv sein, der die Morde aufklärt - witzig diese Mädchen!

Es werden demnächst noch mehr Fotos von Chicago folgen. 

Ich schicke euch allen ganz herzliche Grüße,

eure Kati

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