Umzug letzte Phase

Hallo liebe Blog-Leser!

Letzten Donnerstag wurden unsere restlichen Sachen geliefert. Ein großer Lastwagen kam und zwei fleißige junge Männer, die alles ausluden, zu unserer Wohnung karrten und sogar viele Kisten ausgepackt haben. Weil wir hier in einer sicheren Nachbarschaft wohnen konnten sogar beide mit anpacken und keiner musste beim LKW stehen bleiben, um alles zu bewachen. Die beiden haben erzählt, dass sie bei Umzügen in der Bronx oder in manchen Gegenden von Brooklyn schon hinter Leuten herrennen mussten, die etwas aus dem LKW gestohlen hatten!

Alle diese Kisten enthalten Küchensachen. Und das Schreckliche ist, dass es sogar noch mehr gibt, die aber nicht mehr in die Küche gepasst haben und jetzt noch im Gästezimmer stehen. Wie kann man nur so viel Küchenkram besitzen frage ich mich?! Zu unserer Verteidiung muss ich sagen, dass alle Sachen äußerst gut eingepackt waren und deshalb sieht es so massig aus. ;-)

So sah es dann im Auspackprozess aus. Überall wo sich etwas hinstellen ließ, stand auch etwas. 

Alles Flächen vollgestellt, dass man sieht was man alles hat und man sich fragen kann "Menschenskind, wo sollen wir das nur alles verstauen?". Gott sei Dank musste ich das nicht alles alleine auspacken. Es ist Teil des Übersseumzugspakets, dass auch damit geholfen wird. Das hat mir einen Teil der Arbeit abegenommen, aber wie die Umzugserprobten unter euch wissen, ist das Auspacken ja nur der Anfang. Die Küche habe ich jetzt erst mal fertig und bis wir dazu kommen noch ein Regal zu kaufen, leben wir erst mal mit der Zwischenlösung. Fotos gibt's davon erst, wenn es mir wirklich auch gefällt und ich zufrieden bin. ;-)

Unser Gästezimmer dient als Aufbewahrungsraum für den ganzen Rest, für den nach und nach noch ein Platz gefunden werden muss. Die drei Plastikkisten unterm Fenster sind auch noch voller Geschirr. Geerbtes Geschirr von meiner Oma... da kaufen wir aber vielleicht auch einen schicken Vitrinenschrank, dass man es bestaunen kann (haha, der Spießer in mir schreit nach so nem Schrank).

Hier sind sie - meine Billy-Regale. Die werden sich auch in Windeseile füllen. Natürlich haben wir nich nur zu viel Geschirr, sondern auch zu viele Bücher. Aber das stimmt ja gar nicht - in Elstal hatten wir noch zwei Campusregale, die wir leihweise nutzen konnten und dadurch so viel mehr Stauraum - das ist der Grund.

Es ist zwar alles grade etwas chaosartig bei uns, aber immerhin kann ich jetzt aktiv sein und muss nicht mehr auf den Container warten. Aber ich muss euch sagen, dass es echt viel Hirnkapazität kostet, mir da jeden Tag neue Lösungen für ein möglichst reibungsloses Alltagsablauf auszudenken. Küchenschränke räumt man ja nicht nach dem Prinzip "ah, da ist grade Platz" ein (zumindest ich nicht). Kaffeetassen und Gläser sollten da stehen, wo auch die Kaffeemaschine und der Wasserfilter stehen - das nur mal als kleinstes Beispiel.

Mensch, ich freue mich ja schon auf das Sortieren der wichtigen Papiere, die hier alle auf zig Stapeln durcheinander fliegen. Das hebe ich mir für den Schluss auf - sozusagen als die Kirsche. *nurhalbernstgemeint*

Noch mal zur Erinnerung: Am 3. September wurden alle unseren Sachen in Elstal eingepackt - 2 1/2 Monate ist das her und jetzt erst haben wir wieder alle unsere Sachen. Schön ist auch, dass wir wieder unser Bett haben. Die Luftmatratze war zwar gut, aber eine echte Matratze ist einfach unschlagbar.

Ich wünsche euch noch eine gute Woche. Und grüße euch aus meinem Arbeitszimmer, in dem ich umgeben von Kartons sitze.

Alles Liebe,

eure Kati

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