Bett machen auf Amerikanisch

Liebe Blog-Leser!

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, ist hier Vieles anderes. Auch die Betten macht man anders als in Deutschland.

Das ist unser Bett in der Geschäftswohnung. Es besteht aus drei Teilen. Einem Rahmen mit Kopfteil. In dem Rahmen liegt eine große Box (eine Boxspring-Box, oder wie könnte die wohl richtig heißen?). Die ist verschlossen und man kann nicht reinschauen, aber ich nehme mal an, dass da viele Metallfedern drin sind. Auf dieser Art des amerikanischen Lattenrostes liegt eine Matratze. Das ist ein Queensize Bett (ca. 2 Meter lang und 1,50 Meter breit). Es gibt nur eine Matratze und es gibt am Ende auch nur eine Decke.

Eine Decke zu zweit kannten wir schon, denn das war Daniels Wunsch vor unserem Zusammenziehen (so wie man es eben in Portugal hat). Unser eigenes deutsches Bett hat aber zwei Matratzen, dass jeder so weich bzw. hart liegen kann, wie es gewünscht ist. Außerdem spürt man dann auch nicht, dass alles wackelt, wenn der andere sich mal im Schlaf hin und her dreht. Bei nur einer Matratze spürt man jede Bewegung des anderen. Daniel schläft wie ein Stein, dem kann es wurscht sein, aber ich habe einen leichten Schlaf und merke das alles und wache dann auf. (Zwei kleinere Matratzen kann man auch leichter umziehen, als ein riesen große)

Mein Fazit:

Das deutsche System ist durchdachter, wenn auch das Endresultat des Amerikanischen oft schöner aussieht.

Unten der verhüllte Box-Spring-Teil und oben drauf eine dicke Matratze.

Durch den schönen Stoffbezug sieht die Box wie eine Matratze aus.

Die Matratze ist bereits in ein Spannbettlaken gehüllt (das war auf dem Foto ganz oben zu sehen). Darauf kommt jetzt ein dünntes Bettlaken. Das ist die eigentlich Zudecke, mit der man direkt zugedeckt ist.

Weil das aber zu kalt wäre (wir haben ja keinen Hochsommer mehr), kommt die nächste Lage drauf. Eine Baumwolldecke.

Diese zwei Decken werden rund rum unter die Matratze gestopft - so ordentlich wie man das eben hinkriegt.

Und darauf kommt eine Überdecke, die dann aber an den Seiten runterhängen darf. Dieses Bettenset hat - wie ihr oben schon gesehen habt - noch diese Box-Verhüllung im gleichen Stoff.

In Portugal macht man das auch so und für Daniel ist das alles schon ein alter Hut. Um nachts zu schlafen lässt man sogar alles so reingestopft und klettert unter die drei Schichten - so dass man auch schön warm bleibt bzw. auf keine Fall aus dem Bett rollen kann. ;-) Mir ist das viel zu beengend! Ich muss abends erst mal alles wieder rausziehen auf meiner Seite, dass ich auch meine persönliche Decken-Wickeltechnik machen kann, freiheitsliebend wie ich bin.

Und am Schluss noch die Kissen: Zwei weiße auf denen die Köpfe liegen und zwei Dekokissen, passend zur brauen Tagesdecke.

Mittlerweile schaffe ich das Bett in unter 10 Minuten zu machen. Wenn man natürlich alles so unter die Matratze gestopft lässt, dann kann man es am nächsten Morgen auch schneller wieder machen.

Vielleicht habt ihr jetzt etwas dazu gelernt und seid dankbar, weil sich deutsche Betten so einfach machen lassen. ;-)

Wir haben morgen unseren dritten Umzug... verrückt! Es wird Zeit, dass der Nomaden-Lifestyle ein Ende nimmt.

Ganz liebe Grüße,

eure Kati

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