Unsere derzeitige Wohnung

Liebe Familie, liebe Freunde & alle Interessierten!

Na, seid ihr gespannt wo und wie wir jetzt grade wohnen? :-)

Ich fange mal von ganz oben an und dann nähern wir uns an. (Diejenigen von euch, die schon in New York waren können auch runter scrollen.)

Tipp:
Die von euch, die diesen Blogbeitrag als Email erhalten, können auf die Überschrift "Unsere derzeitige Wohnung" klicken und dann kommt ihr auf den Blog. Und dort könnt ihr nämlich auch alle Fotos anklicken und sie werden dann größer.

Hier ein Bild von den USA mit den 50 Staaten. Der rot markierte Staat ist New York State.

New York State näher.

 Die roten Pünktchen sind New York City.

New York City besteht aus fünf Stadtbezirken. Unsere Wohnung ist in Manhattan. Es ist eine Geschäftswohung, in der wir für vier Wochen wohnen dürfen (das zahlt Daniels Arbeitgeber, denn für uns wäre das unbezahlbar bei den Mietpreisen in Manhattan). Innerhalb dieser vier Wochen versuchen wir dann mit Hilfe eines Maklers eine eigene Wohnung zu finden. Ich könnte mir vorstellen nach Brooklyn zu ziehen, aber wir müssen schauen was finanziell für uns möglich ist (aber alles Schritt für Schritt - heute ist erst mal unser dritter Tag hier  ;-).

Bei dem roten Luftballon wohnen wir jetzt.

Rechts unter dem Central Park.

Das Ganze mal, wie es bei Google Earth aussieht.

Wir haben also genau den East River vor der Nase. Und gegenüber grenzen Queens und Brooklyn aneinander.

In diesem großen Haus mit SEHR vielen Wohnungen leben wir jetzt.

Wir wohnen im 8. Stock.

 Man muss immer zwei Schlösser aufschließen.

Wenn man reinkommt steht man sofort im Wohnzimmer. Daneben ist das "Speisezimmer"...

... und links davon die Küche.

Die Küche besteht gefühlt nur aus einem riesigen Kühlschrank. Spätestens da merkt man, dass man in den USA gelandet ist.

Aber auch der Herd ist ein Schlachtschiff. 

Die Doppeltüren sind der Kühlschrank (hurra, mit Wasserspender - da können wir uns das Wasserschleppen sparen!). Und unten mit einem großen Kühlfach (hm... er ist schon ein bisschen größer als der Kühlschrank in Elstal *lach*).

Unser Schlafzimmer.

Und das Bad.

Und das war's auch schon. Die Wohnung ist deutlich größer als die Ferienwohnung. Dem einen oder anderen könnte das aufgefallen sein. ;-)

Mal ein kleiner Vergleich für euch:

Ausblick aus der Ferienwohnung in Elstal: Elstaler Wald

Ausblick aus der neuen Wohnung: East River

Beides hat etwas für sich! Für mich ist nicht eins besser als das andere - es ist einfach nur ein riesen Unterschied.

Was macht das alles mit mir?

Obwohl ich schon für sieben Monate in den USA gelebt habe, ist es dieses Mal etwas völlig anderes. Wir leben jetzt hier. So richtig! Kein Wohnsitz mehr in Deutschland (kein erster und auch kein zweiter - nada!). Wir können nicht einfach sagen "Mensch, groß hier alles und so laut und stressig und teuer - lass heim fliegen." (nicht, dass wir das wollen würden)

Ich denke der Kulturschock hat begonnen, als wir die Airberlinmaschine verlassen haben. Und so langsam kickt der Schock ein und wir versuchen mit den Eindrücken und Unterschieden umzugehen und uns zu adaptieren. Die Zahl, die mir immer wieder in den Sinn kommt ist 1 1/2. Denn 1 1/2 Jahre sind das Minium, das wir bleiben werden. So lange muss Daniel in seinem Job arbeiten, dass sich die ganzen Kosten regulieren (Visa, Umzug, Flug, Geschäftswohnung), die wir seinen Arbeitgeber jetzt kosten.

Es gilt hier nicht negativ-positiv zu bestimmen, sondern einfach mit den vielen Unterschieden klar zu kommen. Manche sind nicht der Rede wert (Sprache, Steckdosen, Dusche funktioniert anders ...), andere setzen uns mehr zu (Jetlag, Lebensmittelpreise, Ernährung ...).

Meine Freundin Sam hat gesagt "Die Seele geht zu Fuß." Da frage ich wo meine Seele grade noch abhängt. Ich glaube sie macht grade eine Pause auf der Bank zwischen Oncken 2 und 4 und versucht zu realisieren was hier eigentlich grade passiert. Ich hoffe und bete, dass sie mich bald einholt. Daniel hat behauptet, dass sein Seele schon hier angekommen ist (Jaaa klar! Ist er nicht niedlich?!). Wir werden sehen wie alles wird. Neben all dem kommen zwischen drin auch mal Emotionen bei mir durch. Eigentlich bin ich ja ein sehr emotionaler Mensch, aber in solchen Lebenssituationen wie jetzt bin ich ziemlich gut darin sie zu verdrängen und mein Körper schaltet in den "Funktionsmodus" undhält den Ball am Rollen (das ist dann die Roboter-Kati). Ich wünsche mir und sehne mich danach, dass ich so nach und nach wieder zu einer gesunden Balance finde. Wo ich bin und nicht nur funktioniere. Aber ich weiß, dass das werden wird. Sowohl Daniel, als auch ich sind Adaptionsgenies und wir werden das alles meistern. Heute früh ist mir auch wieder eingefallen, dass nicht nur Daniel und ich hier sind, sondern auch Gott mit uns über den Ozean mitgekommen ist. Wir schaffen das!

Ich wünsche euch allen eine gute Woche!

Alles Liebe,
eure Kati

PS: Ihr dürft gerne Kommentare dalassen, wenn ihr Lust habt. :-)

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