Reise über den großen Teich

Hallo liebe Blog-Leser!

Zu aller erst: Daniel und ich sind gut in New York angekommen. Allerdings haben wir sehr starken Jetlag. Gestern sind wir um 4 Uhr aufgewacht (Deutschland: 10 Uhr) und todmüde um 18 Uhr ins Bett gefallen (D: 24 Uhr). Heute bin ich auch wieder um 4 Uhr aufgewacht - Daniel schläft noch, ich glaube er wird sich schneller an die sechs Stunden Zeitunterschied gewöhnen. Naja, dafür sitze ich jetzt hier und komme dazu euch zu schreiben. :-)

Freitag, 19. September

Letzten Freitag ging es los. Um 10 Uhr hatten wir uns ein großes Taxi bestellt, dass uns mit unseren vielen Koffern abgeholt hat. Das waren so viele Koffer, weil wir nämlich Business Class fliegen durften! (einer meiner Lebensträume wurde dadurch wahr! :-) Das waren ganz wunderbare Nachrichten für uns. Nicht nur wegen mehr Beinfreiheit & Co., sondern auch, weil man da viel mehr Gepäck mitnehmen darf.

Zum Vergleich:

Economy: 1 x 23 kg + 1 x 8 kg Handgepäck pro Person

 Business: 2 x 32 kg + 2 x 8 kg Handgepäck

Nachdem wir die großen Koffer und meinen großen Computerkarton eingecheckt hatten, sah ich diese Werbung von Airberlin und musste gleich mal ein Bild knipsen (zur Info: wir sind auch mit Airberlin geflogen).

Weil wir Business Class flogen, durften wir auch in die Business Lounge gehen. Das war auch schön. Erstens weil es sehr ruhig war und nicht so wuselig wie im restlichen Flughafen und zweitens, weil es Essen und Trinken gab. :-) 

 Hier noch etwas Witziges, das ich gesehen habe: Ein Automat für Kontaktlinsen. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.

 Diese Möglichkeiten gibt es dann. Wie wäre es denn mit der ganzen unten rechts? Da kann man dann die Stewardessen erschrecken. ;-)

Einstieg für den Flug nach New York um 13 Uhr...

 ... New York JFK

Hier sitzen wir in unseren Business Class Sitzen. Das war so ne Art kleine Koje, wo man ziemlich privat drin sitzt. Wir haben einen "Paarsitz" in der Mitte des Ganges und um uns herum gab es lauter Einzelsitze, so dass man immer versetzt zum Nachbarn sitzt und so möglichst viel Privatsphäre hat.

Gegenüber von den Sitzen ist so ein Hocker, auf den man die Füße legen kann. Dann noch der Klapptisch und der Fernseher.

Den Sitz kann man verstellen, wie man möchte. Man kann ihn sogar so weit runter fahren, dass er zu einem Bett wird. Und wie ihr seht gab es auch eine Massagefunktion. Die hat sich aber toller angehört, als sie war (haha, ja ich weiß - ich klage auf hohem Niveau ;-).

Da wir dieses Mal nicht in der langen Schlange anstehen mussten, waren wir viel schneller im Flugzeug und hatten noch Zeit zu lesen. Schaut mal was Daniel liest.

 Der Flug dauerte neun Stunden, weil wir Gegenwind hatten. Die Zeit kam mir aber gar nicht so lange vor, weil wir es ja so unglaublich schön und bequem hatten. Und das Essen war auch ganz toll! Für die First und Business Class wird das extra von so nem super Koch gemacht. Ist mir ja noch nie in den Sinn gekommen, dass es auch Sterneessen in Flugzeugen gibt. 

Da ich unglaublich gerne Bilder von Essen machen, kommen jetzt mal ein paar. ;-)

(Wer keine Essensbilder mag, der scrolle einfach runter bis zum Absatz "So viel Essen,...".)

Meine Vorspeise: Gefüllte Hähnchenroulade mit Schwammerl Salat und Trauben-Senf Confit

Daniels Vorspeise: Mariniertes Tilapia Fisch Filet and delikatem Orangen-Karottensalat und Minze

Unsere Hauptspeise: Garnelen mariniert in Zitrone mit pikanter Sauce Hollandaise "Sansibar", hausgemachter Tagliatelle und Blattspinat (man konnte aus vier Hauptspeisen auswählen).

Es gab sogar solche Mini-Salz- und Pfefferstreuer dazu.

Nachtisch: Hausgemachter Apfelkuchen

Eine Stunde vor Ankunft gab es noch eine kalte Mahlzeit. Das war dann aber ein Menü und man konnte nicht auswählen (haha, als wäre sowas schlimm! ;-)

Schweinefilet im Blütenmantel mit Waldpilzen und Orangen Senf Confit

Rote Kirschgrütze mit Mohnnocke

Gebrochener Parmesankäse mit schwarzen Kalamata Oliven

Es gab sieben unterschiedliche Weine zur Auswahl, aber auch massig andere Getränkemöglichkeiten. Also als ich am Anfang die Karte sah (ja, da lag eine Speisekarte an unseren Plätzen!), musste ich fast losheulen, weil das alles zu schön um wahr zu sein für mich war. Diese ganzen vielen Wochen der ganze Stress und ich habe total auf diesen Moment in der Business Class hingefiebert ("Da kannst du dich dann mal ausruhen Katharina" habe ich mir innerlich immer gesagt) und dann war das so der Luxus. Dafür war und bin ich wirklich dankbar! Dafür nebenbei ein Lob an die Deutsche Bank, dass mein lieber Mann und ich so fliegen durften!

So viel Essen, ein Schläfchen und drei Filme später landeten wir um 16 Uhr New Yorker Zeit (bei euch war es 22 Uhr). Und dann kam der unschönere Teil. Mit hunderten von anderen Leuten aus der ganzen Welt mussten wir in einer unglaublich langen, mehrfach gewundenen Schlange anstehen und vom Border Officer die Erlaubnis kriegen in die USA einzureisen. Die Schlange war so lang, dass wir dachten wir stehen da jetzt drei Stunden. Zum Glück dauerte es dann aber weniger als die Hälfte. Da mussten wir vor Officer Smiley (ja, der hieß echt so!) unsere Fingerabdrücke abgeben (schon wieder), ein Foto machen lassen und die Frage beantworten, was wir in den USA machen werden. Aber alles lief glatt (wie auch anders bei dem prophetischem Namen des Officers?!).

Erst dann ging's zu den Gepäckbändern und wir waren froh, dass wir all unsere Sachen heil fanden. (Danke Gott!)

Leider gab es kein Abholkomitee mit großen Schildern und winkenden Händen... :-( Wir mussten uns ein Taxi nehmen. Doch mit so viel Gepäck ist das gar nicht so leicht. Aber wir wurden dann doch schneller fündig als angenommen und ein Herr mit Turban und Akzent wie Raj von der Serie "Big Bang Theory" fuhr uns vom JFK Flughafen (der liegt in Queens) zu unserer Geschäftswohnung in Manhattan.

Während der Fahrt lernten wir über die gelben und die schwarzen Taxis (er hatte ein schwarzes - siehe Foto unten). Darüber wie lange er schon in New York City lebt und wo er in Indien aufgewachsen ist und auch über seine Glauben (Sikhismus). Nicht, dass ihr denkt der nette Mann hätte uns zugetextet. Es war eher umgekehrt und wir haben ihn das alles gefragt und er hat ganz höflich und freundlich geantwortet. Aber wir hatten ja auch eine 40-minütige Fahrt mit ihm.

Gegen 19:30 Uhr waren wir dann endlich bei unserem neuen Zwischendomizil (D: 1:30 Uhr) und um 2 Uhr deutscher Zeit in der Wohnung selbst.

Darüber erzähle ich euch im kommenden Blogbeitrag. 

Ich schicke euch ganz viele herzliche Grüße - auch von Daniel!

Alles Liebe,
eure Kati

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