Kurzer Besuch an der Wall Street

Liebe Blog-Leser!

Am letzten Dienstag haben wir unsere Social Security Number (Sozialversicherungsnummer) beantragt (das ist die allerwichtigste Nummer, die man in den USA braucht). Das Amt dafür befindet sich ganz in der Nähe der Wall Street. Daniels Arbeitgeber - die Deutsche Bank - hat eine Firma beauftragt uns mit all diesen Behördengängen zu helfen (New York Navigator). Da ständig irgendwelche Leute weltweit von der DB nach New York kommen ist das der ganz normale Prozess (wir sind da nichts Besonderes). Eine Frau hat schon in dem Wartezimmer bei den vielen Stuhlreihen auf uns gewartet und hatte auch schon eine Nummer gezogen. So mussten wir nur ca. 15 Minuten warten und in der Zeit ein paar Papiere ausfüllen. Sie hat uns aber dabei geholfen und ist auch mit zu dem Schalter gegangen und hat dem Beamten Sachen zu uns erklärt. Das größte Problem, das immer wieder auftaucht, ist Daniels langer Nachname (Daniel Guedes da Costa Neves Carrapa - zwei Nachnamen väterlicherseits und zwei mütterlicherseits). Der Name ist einfach zu lang, um ihn in die vorgegebenen Computerfelder einzutippen. Deshalb fehlt jetzt erst mal ein Stück von Daniels Nachnamen in den US-Computern. Ich hoffe er kriegt trotzdem bald seine Social Security Nummer, denn solche Namensprobleme verlängern den Prozess - hat der Beamte erklärt. Bei mir ging alles ganz einfach, weil mein Name kürzer ist. :-)

Danach war es an der Reihe ein Bankkonto zu eröffnen. In den USA gibt es zwar die Deutsche Bank, aber sie bietet keine Bankkonten und normalen Kundenservice an. Deshalb müssen wir bei einer anderen Bank ein Konto aufmachen. Das Konto zu eröffnen hat fast zwei Stunden gedauert. Echt lange! Der Bankangestellte erklärte uns, dass die Sicherheitsbestimmungen (was die alles an Papieren von uns haben wollen etc.) seit dem 11. September viel strenger sind.

Fazit: In hoffentlich 10 Tagen haben wir beide eine Sozialversicherungsnummer. Und die Bankkarten sollten bis dahin auch da sein. Sobald wir die Sozialversicherungsnummer haben, müssen wir noch mal zur Bank und sie dort abgeben und noch mal alle Papiere unterschreiben, die wir sowieso schon unterschreiben mussten (Sicherheit hoch 10!).

Nach all dem Papierkram haben wir gleich rausgefunden, dass nur ein paar Minuten weiter die Wall Street ist. Da sind wir dann gleich hingelaufen, um Daniels Arbeit zu suchen.

In diesem Hochhaus wird Daniel ab dem 1.10 arbeiten.

Wall Street Nummer 60

Mehr von der Wall Street haben wir leider nicht gesehen. Wir wollten ja diese Bullenskulptur, die man aus dem Fernsehen kennt noch suchen, aber dann war der Hunger doch stärker und danach haben wir etwas noch Interssanteres entdeckt (wie ich finde). Aber das sehr ihr in den kommenden Beiträgen. ;-)

Viele Grüße,

eure Kati

Ich freue mich, dass du meinen Blog entdeckt hast. Wenn du gerne neue Blogbeiträge direkt zu deiner Emailadresse geschickt bekommen möchtest, dann lade ich dich ein den heartfully done Blog in Deutsch kostenlos zu abonnieren

Noch Lust auf kleinere Häppchen zwischendurch?
Dann folge mir über Social Media.