Einkaufen in einer der teuersten Städte der Welt

Liebe Blog-Leser!

Unser erstes Einkaufserlebnis hatten wir bei der Kette Fairway. Das war der Oberschocker für uns, weil alles so unglaublich teuer war! Dabei sagte man uns, dass Fairway in der mittleren Preisklasse liegt. In den letzten Tagen haben wir noch ein bisschen mehr herausgefunden: Alles in New York ist in den Läden teurer, weil die Ladenmieten so hoch sind und irgendwo müssen die Verkäufer ihr Geld ja wieder rein kriegen.

Glücklicherweise haben wir vor Kurzem dann Trader Joe's entdeckt und da ist es schon wesentlich günstiger als bei Fairways. Immer noch teuer für unsere deutschen Verhältnisse, aber deutlich besser. Natürlich haben wir sofort nach der Fairwayerfahrung gegoogelt wo die ganzen Aldis sind. Leider ist keiner bei uns um die Ecke, aber wir planen in Zukunft zu einem hinzufahren. Wir sind jetzt auch glückliche Besitzer von einer Metrokarte und können damit so viel wir wollen Bus und Metro fahren.

Für euch ein paar Fotos von unserem Fairwayeinkauf:

 Portugiesische Brötchen

Deutsche Brötchen

Kerrygold Butter - meine Lieblingsbutter - da habe ich gleich ein Stück gekauft. :-)

Auch in New York gibt es Oktoberfestatmosphäre in den Läden.

Das teuerste Klopapier unseres Lebens - 10,99 Dollar! Und das war noch das günstigste! Wir müssen umbedingt mit Couponing anfangen!

Es gibt sogar biblische Frühstücksflocken. ;-)

Hier gleich die Bibelstelle in Deutsch dazu: Hesekiel 4,9 -

"Nimm dir aber Weizen, Gerste, Bohnen, Linsen, Hirse und Spelt und tu alles in "ein" Gefäß und mache dir Brot daraus, dass du daran zu essen hast, solange du auf deiner Seite liegen musst - dreihundertneunzig Tage."

Der Serviervorschlag sieht anders aus, als die Bibelstelle es empfiehlt... naja... so lange sie schmecken. ;-) 

Es ist schon wirklich interessant wie wohltuend es ist Bekanntes zu sehen. Egal ob die Kerrygoldbutter oder Nutella (für 20 Dollar ein Miniglas!). Irgendwie hat mein Hirn dann mal für eine Sekunde Pause und ich muss mir nicht überlegen was das jetzt für ein Produkt sein soll, sondern kann es einfach kaufen oder auch nicht. Wie wichtig sind solche kleinen Inseln-des-Bekannten in einer fremden Umgebung! Klar ist es aufregend Neues kennezulernen, aber danach ist es auch schön Routinen zu haben, die man einfach ganz ohne viel Hirnanstrengung wiederholen kann. Auf solche Routinen freue ich mich, aber bis jetzt heißt es noch lernen.

Dazu passend das Kalenderblatt von unserem schönen Tischkalender (danke Johanna für das tolle Geschenk - ich freue mich jeden Tag drüber!).

Wir versuchen uns so viel wie möglich an den kleinen Dingen zu freuen und die chaosartigen Sachen mit Gelassenheit anzugehen. Dank an Gott, dass wir jetzt Trader Joe's entdeckt haben! Ich bin auch froh und dankbar, dass Daniel erst am 1.10 mit der Arbeit beginnt und wir diese neuen Lektionen gemeinsam lernen können - ohne den Stress des Arbeitsalltags.

Ich schicke euch allen ganz viele Grüße,

eure Kati

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